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DIE LINKE. Stadt Düren

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3. Februar 2011 DIE LINKE. Stadt Düren

Änderung der Entgeltordnung für die Anmietung der Haus der Stadt und des Schlosses Burgau

Die Fraktion DIE LINKE im Dürener Stadtrat hat einen Antrag zur Sache gestellt. Es geht um folgendes: Im Hauptausschuss wird am kommenden Mittwoch, den 09.02.11, eine Änderung der Entgeltordnung für die Anmietung der Haus der Stadt und des Schlosses Burgau beraten. DIE LINKE will hier eine separate Entscheidung über die Tariferhöhungen für Mieten erzielen. Die Erhöhungen für Private und Unternehmen, die Wirtschaftsmessen veranstalten, wird DIE LINKE zustimmen. Unsere Forderung ist es den Tarif II für beide Häuser nicht zu erhöhen, um somit eine zusätzliche und erneute Belastung von Vereinen und gemeinnützigen Veranstalter zu vermeiden. Die Migranten-, Sport- und Kulturvereine haben in den letzten Jahren starke finanzielle Einschnitte verkraften müssen und sind in finanziell schwierige Zeiten angekommen. Angesichts dieser durchaus prekären Lage wäre eine zusätzliche Belastung, so gering sie auch sei, nicht zumutbar. In letzter Zeit wurde an allen Vereinen und gemeinnützige Veranstalter ein negatives Signal gesendet, die durch Kürzungen eine große Hand in der Haushaltskonsolidierung herhalten mussten. Dreh- und Angelpunkt für Sportvereine, für kulturelle Veranstaltungen und vieles mehr sind Hallen, auf denen Mitgliederversammlungen stattfinden oder Events ausgetragen werden. Die Vereine haben es jedoch immer schwieriger geeignete Hallen zu finden, die ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechen. Ein positives Gegenbeispiel finden wir in anderen Städten als auch in unseren Nachbargemeinden. In der Gemeinde Niederzier werden Bürgerhallen zu sehr günstigen Konditionen angeboten. In Ellen und Oberzier werden Bürgerhallen für alle Kreisbewohner von Düren für lediglich 180 Euro bereitgestellt. In Kerpen und im Rhein-Erft Kreis werden sogar Bürgerhallen Vereinen und Parteien zum Nulltarif bereitgestellt. In der Stadt Düren wird hingegen alles dicht gemacht und Mieten werden ohne Rücksichtnahme erhöht. Das behindert vor allem die Jugendarbeit in allen Vereinen. Die kulturellen Wertorientierungen dürfen nicht verderben sondern müssen gezielt gefördert werden