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DIE LINKE. Im Rat der Stadt Düren

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3. Mai 2011 DIE LINKE. Im Rat der Stadt Düren

Bezugnehmend auf den Artikel „Drei Monate gewonnen“ vom 03.05.2011 in der DN

Die Stadt Düren ist gewohnt an der Grenze des Wahnsinns zu gleiten. Auf der letzten Sitzung des Steuerausschusses wurde ein einziger Pachtinteressent, nämlich Herr Ali Akbas – der auch die Stadthalle Stolberg gekauft hat-, vorgestellt, der schließlich die Absicht hegt, die Festhalle Birkesdorf im Anschluss des auslaufenden Vertrages zu übernehmen.

Interessant zu bemerken ist dabei, dass nach unseren Informationen die Stadt Düren von weiteren Interessenten zur Pacht förmlich angefragt wurde, jedoch wurde von vornerein jegliches Interesse ohne Koppelung an einem Kauf der Festhalle rigoros abgelehnt. 

Der Stadt Düren droht der planlose Ausverkauf unserer wertvollen Bürgerhallen und Birkesdorf ist das nächste Opfer in der langen Kette des chaotischen Rasierens seitens der Stadt. Die Vereine und Bürger haben demnächst keine Veranstaltungsstätte mehr, im Gegensatz zu anderen kleineren Orten, die Bürgerhallen anbieten können.

Außerdem ist mit vorgehaltener Hand aus Stolberg zu hören, dass die Stadt Stolberg überaus unzufrieden mit der Situation rund um die Stadthalle ist. In der Nachbetrachtung hätte man einem Verkauf nicht zustimmen sollen. Man muss im gleichen Zuge erwähnen, dass Herr Akbas die Stadthalle nicht selbst verwaltet, sondern weiter verpachtet hat. Das selbe Spielchen wird mit hoch grenzender Wahrscheinlichkeit die Festhalle Birkesdorf erleben. Es stellen sich die Fragen, wie ein einfacher Ford Arbeiter dauerhaft zuverlässig die Festhalle mit dieser großen Verantwortung tragen soll? Und wieso soll ein einfacher Ford Arbeiter eher in der Lage ist als die Stadt Düren die nötigen Investitionsmittel zur Instandhaltung aufzubringen? 

Letztlich ist die Stadt Düren gewohnt wasserlöchrige Verträge mit gewieften Geschäftsleuten abzuschließen, deshalb ist die berechtigte Sorge groß, dass ein weiteres Mal ein riesen Fehler gemacht wird. Privatisierung stellt sich im Nachhinein immer als fahrlässig und finanziell unüberlegt heraus. Man betrachte nur die aktuelle Beschlussvorlage der Stadt zum Rückkauf der Straßenbeleuchtung.

Aus diesem Grund wird Die Fraktion DIE LINKE eine Privatisierung im Stadtrat in keinem Fall zustimmen und appelliert an alle Vereine und Bürger sich gegen diese Vorhaben zu wehren.