Der Stadtverband hat eine Aktion durchgeführt, und gegen den Verkauf der Festhalle Birkesdorf demonstriert.
Zahlreiche Einwohner und Vereinsvertreter sind nach dem Aufruf erschienen und haben ebenfalls Ihren Unmut geäußert. Der Sprecher des Stadtverbandes Niko Theodoridis hat lautstark zunächst einmal ein Plädoyer für den Erhalt der Festhalle in städtischer Hand gehalten, eher er leidenschaftlich und sachlich mit den anwesenden Einwohnern die Probleme diskutierten. Die rund 40 Anwesenden haben die Protestaktion gänzlich wohlwollend aufgenommen und diese Kernforderung gestützt.
DIE LINKE kritisiert, dass seit Jahren Sanierungen versäumt wurden und dass man das gleiche Schicksal wie der Stadthalle befürchtet.
Wir haben, wie auch viele Einwohner, die das explizit äußerten, die berechtigte Sorge, dass der neue Eigentümer türkische Hochzeiten Vereinsveranstaltungen vorziehen werde.
Darüber hinaus muss man folgendes erwähnen: Niko Theodoridis und Willi Hellmanns haben in den letzten Tagen die Festhalle täglich besucht, kein einziges Mal war das Restaurant geöffnet. Man kann hier schon erahnen, was aus der Festhalle geschehen wird, denn der potentielle Käufer ist der momentane Pächter.
Der größte Stadtteil ohne Bürgerhalle – Ohne uns. Wir werden diese Pläne nicht unterstützen und haben deshalb einen Antrag gestellt, der darauf zielt den Beschluss zum Verkauf der Festhalle zurückzuziehen.
Blinde Privatisierung, eine Privatisierung, bei der der Bürger und unsere Stadtgemeinschaft zu Schaden kommen, werden wir auch weiterhin bekämpfen.
Wir hoffen, dass die anderen Parteien diesem Beispiel folgen werden.