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            <title>Die Linke Kreisverband Düren: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Kreisverband Düren</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 01:15:16 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 17:53:34 +0200</pubDate>
                <title>Wir kämpfen für unseren Sozialstaat! Es reicht!</title>
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                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Am Samstag sind deutschlandweit 175000 Menschen dem Aufruf des DGB gefolgt und auf die Straße gegangen. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in NRW fand eine große Demo statt, nämlich in Essen. Die Linke Kreis Düren war mit einer siebenköpfigen Delegation offiziell vertreten, darunter unsere beiden Direktkandidat*innen Anna Jendrecki und Stefan Holz sowie unser Kreistagsmitglied Maik Sowinski.</p>
<p>Die Angriffe der Merz-Regierung auf unseren Sozialstaat sind die schlimmsten seit Jahrzehnten! Und die SPD macht diesen Blödsinn auch noch mit. Die Linke wehrt sich dagegen und steht konsequent an der Seite der Beschäftigten! Wir dürfen unseren Sozialstaat nicht abbauen und unser Gesundheitssystem nicht kaputtsparen!</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Manheim: Geisterstadt im Tagebau Hambach</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/kerpen-manheim/</link>
                <author>Stefan Holz</author>
                <description>(Kerpen-Manheim) Im Rahmen des Tages der Archäologie führte mich der Weg auch nach Manheim bei Kerpen. Heute eine Geisterstadt – dann anders als Alt-Morschenich wird der Tagebau Hambach den Ort verschlingen. Das, was von den vergangenen Jahrhunderten übrig blieb, wird derzeit von Studierenden der LMU München geborgen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Während es in der Außenstelle Titz recht fröhlich zuging und die Kinder ihren Spaß im Keltendorf hatten, bot sich uns nach etwa 20 Minuten Fahrt mit dem Shuttle-Bus ein ganz anderes Bild: Verlassene Häuser. Die Fenster mit Brettern vernagelt. Und hinter dem Bauzaun dutzende, schnurgerade Löcher. Einige tief, andere eher flach.<br>Der Kontrast zwischen den Ruinen des modernen Kerpen-Manheim und der Ausgrabung der LMU vermittelt nolens volens einen Eindruck von dem Gefühl, das wohl die Menschen aus Mittelalter und Antike beschleichen würde, könnten sie den Archäologen bei der Arbeit zusehen.</p>
<p>Prof. Dr. Bernd Päffgen führte unsere Besuchergruppe durch die Ausgrabung und erläuterte, dass sich hier ein Sitz der Antoniter-Bruderschaft befand. Nicht unähnlich der Kommende Siersdorf in meinem Heimatort. Wie durch die Grabung nachgewiesen befanden sich hier mehrere Brennöfen für eine Töpferei, für die es in den Schriftquellen keinen Beleg gebe.<br>Es wurde auch ein römisches Gräberfeld entdeckt, welches wohl zu einem Gutshof gehört hatte. Dies, so Päffgen, sei ein klares Indiz dafür, dass der Ort schon zur Zeit um Christi Geburt eine für Siedlungen besonders günstige Lage gehabt habe.</p>
<p>Indes, mit Ausnahme der Kirche St. Albanus und Leonhardus, die genau am Ufer stünde, könnte 2126 dort nichts mehr an ein Dorf erinnern. Denn nach dem aktuellen Plan soll Manheim in nochmal hundert Jahren unter Wasser liegen. Im Hambacher See.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:27:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke beim Tag der Archäologie 2026</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/tag-der-archaeologie/</link>
                <author>Die Linke Ortsverband Jülicher Land</author>
                <description>(Titz) Anlässlich des Tages der Archäologie haben wir am Samstag, den 19.09.2026 die LVR-Außenstelle Titz besucht. Unser Landtagskandidat Stefan Holz informierte sich zusammen Torsten Schaub, Ortssprecher der Linken in Titz, über die Arbeit der Außenstelle sowie das pädagogische Angebot. Insbesondere für Schulklassen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Außenstelle Titz ist zuständig für die Tagebaue Garzweiler, Hambach und Inden. Dort leistet sie im Großen, was die Rettungsarchäologie auf Baustellen in alten Städten wie Jülich im Kleinen auch schaffen muss: Die Funde sichern, bevor der Bagger kommt! Denn wenn die riesigen Schaufeln der Kolosse von RWE Power einmal da waren, dann ist die Erde über 300 Meter tief abgetragen. Und von den Spuren unserer Vorfahren ist nichts mehr übrig.<br>Diese reichen, wie der Leiter der Außenstelle Dr. Robin Peters, erläuterte nur ca. 5 Meter tief. Bei besonderen Fällen wie Kellern oder Brunnen auch etwas mehr.</p>
<p>Für die Archäologie ist der Abbau der Braunkohle daher ambivalent: Einerseits ist das Gebiet der drei Tagebaue sehr gut erforscht, so dass hier z.B. römische Gutshöfe (villae rusticae) in einem Ausmaß ausgegraben wurden, das anderswo so nicht denkbar wäre. – Andererseits werden die Bodendenkmäler aus den genannten Gründen auch komplett zerstört. Für immer.</p>
<p>Wir konnten im Rahmen der Führung durch Dr. Peters aktuelle Arbeiten in Augenschein nehmen. So z.B. massive Steinblöcke eines römischen Grabmals, die Rekonstruktion eines Brunnens oder auch Überreste eines britischen Bombers aus dem Zweiten Weltkrieg. Vieles davon aus dem Tagebau Hambach, den ebenfalls besucht haben (Bericht in einem eigenen Beitrag).</p>
<p>Besondere Freude bereitete uns jedoch das rekonstruierte Dorf aus der frühen Eisenzeit mit der Experimentalarchäologie: Dort gab es für Kinder – und Erwachsene – die Möglichkeit verschiedene Arbeiten aus der Vorzeit praktisch auszuprobieren: Behauen von Feuersteinen, Leder schneiden, Töpfern, Kochen ohne Topf, Knochen schleifen oder Schmieden. Natürlich durfte auch das Graben nach archäologischen Funden spielerisch erprobt werden – wenngleich diese vorher im Sand versteckt wurden…</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 11:46:17 +0200</pubDate>
                <title>Unser Wahlprogramm ist beschlossen! Rückblick auf den Landesparteitag!</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/unser-wahlprogramm-ist-beschlossen-rueckblick-auf-den-landesparteitag/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Auf in den Wahlkampf! Die Linke NRW hat an diesem Wochenende ihr neues Wahlprogramm auf dem Landesparteitag in Mülheim/Ruhr beschlossen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreisverband Düren war mit einer vierköpfigen Delegation vor Ort, angeführt von unserer Kreissprecherin und Direktkandidatin für den Wahlkreis Düren II - Euskirchen II, Anna Jendrecki.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einer lebhaften Diskussion mit vielen kontroversen Anträgen stand die finale Version unseres Wahlprogramms am Sonntagmittag. Bessere Jobs, mehr ÖPNV auch im ländlichen Raum, eine echte Reform des Bildungswesens und ein Strukturwandel, der auch tatsächlich funktioniert, sind nur einige der vielen richtigen und wichtigen Forderungen, die in diesem Programm auftauchen. Wir haben es auch geschafft, eigene Anträge im Wahlprogramm zu platzieren: Für ein flächendeckendes Radwegenetz im ländlichen Raum, für einen öffentlich-rechtlichen Fonds, der die für die Folgeschäden des Tagebaus aufkommen soll, für besseren Katastrophenschutz, und gegen KI-Rechenzentren als angebliche Rettung im Strukturwandel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir wollen 2027 endlich wieder in den Landtag einziehen, um für soziale Gerechtigkeit, gegen den Mietenwahnsinn und für eine lebenswerte Zukunft in NRW zu kämpfen. Gerechtigkeit geht nur mit links!</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 14:30:29 +0200</pubDate>
                <title>Für den Erhalt der Kommende Siersdorf</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/fuer-den-erhalt-der-kommende-siersdorf/</link>
                <author>Die Linke Ortsverband Jülicher Land</author>
                <description>(Aldenhoven) Den heutigen Tag des Offenen Denkmals nutzten wir, um die Kommende Siersdorf zu besichtigen. Für ihren Erhalt sorgt ein Förderverein, der seit langem nach einer Nutzung für das leerstehende Schloss sucht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Entstanden ist die Kommende bereits im Mittelalter, nachdem der Deutsche Orden den Ort Siersdorf als Geschenk erhalten hatte. Aus Dankbarkeit. Denn während des Fünften Kreuzzuges pflegten Brüder des Ordens den Grafen von Jülich wieder gesund, der sonst wohl an der Malaria verstorben wäre. Nach und nach dehnte der Orden seinen Besitz im Gebiet der heutigen Gemeinde Aldenhoven aus, besonders in Dürboslar und Schleiden. Aber er besaß auch Land in Welz, das jetzt zur Stadt Linnich gehört, und hatte starke Verbindungen nach Setterich. Ab 1578 wurde die Anlage im Stil der Renaissance umgebaut. 1607 entstand der „Große Hof“ oder Schleipenhof – auf dem unser Landtagskandidat Stefan Holz seit einigen Jahren lebt. „Ich wohne quasi in der Kommende.“, so Holz mit einem Augenzwinkern. „Natürlich nicht im Schloss, sondern auf einem der beiden Bauernhöfe. Da wo gearbeitet wurde. Für mich als Historiker ein Zuhause wie gesucht und gefunden.“</p>
<p class="text-justify">Das Schloss indes ist nicht bewohnt. Der ehemalige Sitz der Herren von Siersdorf, der durch den Orden eingesetzten Komture (vgl. „Kommandeure“), wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Die Ruine wird durch den Förderverein erhalten, wobei ihn das Land NRW und der Bund unter die Arme greifen. Doch eine Sache fehlt seit Jahren: Eine dauerhafte Nutzung. Denn sonst stehen den Kosten für den Erhalt leider keine Einnahmen gegenüber.</p>
<p class="text-justify">Aus diesem Grund hatte der Förderverein Kommende Siersdorf e.V. auch dieses Jahr wieder alle Interessierten zu Führungen durch das Herrenhaus eingeladen. Für den Vorstand haben dies Guido von Büren sowie Willi Dickmais übernommen. Unterstützt wurden sie hierbei von der „Bannerwache“, einer Gruppe von Reenactment-Darstellern aus Dortmund, die sich auf den Deutschen Orden spezialisiert haben. Hierbei wurden live die Ausrüstung und Lebensweise der Ordensbrüder vorgeführt. Von Helm und Lanze, bis hin zu chirurgischem Werkzeug für das Spital.</p>
<p class="text-justify">Besonders gefreut hat uns allerdings, dass zwei Studierende der RWTH Aachen ihre Masterarbeit der Erstellung eines Nutzungskonzeptes für das Herrenhaus widmen. Dazu haben sie eine Umfrage erstellt, die online <a href="https://www.zukunft-kommende.de/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hier</a> zu finden ist. Beteiligen können sich hierbei alle, die Ideen für eine künftige Nutzung des Gebäudes haben. In diesem Sinne ermutigen wir jeden an der Umfrage der beiden Studierenden teilzunehmen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 12:45:24 +0200</pubDate>
                <title>Der Ortsverband Jülich hat einen neuen Vorstand! </title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/der-ortsverband-juelich-hat-einen-neuen-vorstand/</link>
                <author>Die Linke Ortsverband Jülich</author>
                <description>Gestern, am 11.09.2026, trafen sich die Mitglieder aus Jülich zur Mitgliederversammlung, um ihren neuen Vorstand zu wählen. Es wurden zwei neue gleichberechtigten Vorsitzende gewählt: Rainer Lehmann, der bereits im Vorstand der Ortsverbandes Jülich vertreten war, und Mustafa Yetişkin. Den stellvertretenden Vorsitz teilen sich Tina Rosenbaum und Sven Kleer.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns, dass jetzt ein tatkräftiges Team die Dinge in Jülich anpackt. Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Erfolg bei allen Unternehmungen, auf dass wir als Linke wieder eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit in der Stadt Jülich werden können. Gerechtigkeit geht nur mit links!</p>
<p>PS für alle Menschen, die sich für Satzungsrecht interessieren: Die Reduzierung der Quotierung für diesen Fall ist laut § 10 (4) Bundessatzung zulässig, da der Ortsverband Jülich zu weniger als 25% aus Frauen besteht. Wir hoffen natürlich, dass der Frauenanteil in Jülich sich in den nächsten Monaten und Jahren noch deutlich erhöht.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 21:54:48 +0200</pubDate>
                <title>Besuch im Töpferei-Museum Langerwehe</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/besuch-im-toepferei-museum-langerwehe/</link>
                <author>Die Linke Ortsverband Jülicher Land</author>
                <description>Unser Landtagskandidat Stefan Holz besucht mit seinem Team regelmäßig die Kulturstätten im Kreis Düren. Letztes Wochenende ging es nach Langerwehe ins Töpferei-Museum.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Geschichte von Langerwehe spielt das Töpferhandwerk eine entscheidende Rolle. Vom frühen Mittelalter bis zur Industrialisierung war es die Lebensgrundlage des Ortes – woran noch heute die drei Krüge im Wappen der Gemeinde erinnern. In dieser Zeit waren die Töpfer aus Langerwehe über Deutschland hinaus bekannt. Die Ware aus dem Indeland, auch Langerweher Steinzeug genannt, wurde im gesamten Nordseeraum gehandelt. Grund dafür war die exzellente Qualität des Tons: Seine helle Farbe war begehrt, denn sie verlieh der daraus gefertigten Keramik einen besonders sauberen Look. Erst mit dem Aufkommen industriell gefertigter Behälter aus Metall, besonders aus Zinn, begann ihr Stern zu sinken.</p>
<p>Das heutige Museum ist im ehemaligen Pastorat (Pfarrhaus) untergebracht. Die Dauerausstellung zeigt die Entwicklung der Töpferei von den Anfängen in der Zeit der Franken bis ins 19. Jahrhundert, wobei einzelne Stücke wie z.B. das Pilgerhorn auch „ausprobiert“ werden dürfen. Als besonders wertvoll sieht Holz jedoch das pädagogische Angebot des Museums: „Die Möglichkeit selbst zu töpfern ist eindeutig das größte Plus. Die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und es zu machen – das ist es, was Kindern wirklich einen Eindruck davon vermittelt, wie etwas ist. Bloßes zusehen kommt da nicht ran.“ Den Höhepunkt des Programms bildet eine Vorführung an der Drehscheibe, bei der live Schüsseln und Vasen hergestellt wurden.</p>
<p>Um das Töpferei-Museums in Zukunft unterstützen zu können, entschloss sich Holz im Anschluss an den Besuch dem Museumsverein Langerwehe beizutreten. Der Erhalt der Geschichtskultur im Kreis Düren ist und bleibt einer der Schwerpunkte seiner politischen Arbeit.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 22:05:45 +0200</pubDate>
                <title>Rückblick auf unsere Kundgebung gegen Friedrich Merz</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/rueckblick-auf-unsere-kundgebung-gegen-friedrich-merz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Respekt für alle Einsatzkräfte - KEIN Respekt für den Urlaubskanzler!
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank an alle, die mit uns zusammen am 22. August dagegen demonstriert haben, dass Friedrich Merz sich mit fremden Federn schmücken will!</p>
<p>Mit ca. 250 Leuten waren wir in Hürtgenwald-Gey versammelt, darunter viele Anwohner*innen und Landwirte aus der Gegend. Wir haben gezeigt, dass wir die Doppelmoral von Friedrich Merz nicht akzeptieren, und dass er und seine unsoziale Politik hier nicht willkommen sind.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 22:38:00 +0200</pubDate>
                <title>Respekt für die Einsatzkräfte - KEIN Respekt für den Urlaubskanzler!</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/respekt-fuer-die-einsatzkraefte-kein-respekt-fuer-den-urlaubskanzler/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Unter diesem Motto treffen wir uns morgen, am 22.08.2026 in Hürtgenwald-Gey von 14-17 Uhr am Helmut-Rösseler-Platz, um gegen Friedrich Merz zu demonstrieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Anlass ist folgender: Noch vor kurzer Zeit tobte hier im Hürtgenwald der schlimmste Waldbrand in der Geschichte NRWs. Zahllose Einsatzkräfte waren im Einsatz, nicht nur aus unserer Region. Während beispielsweise Ministerpräsident Wüst seinen Urlaub unterbrach, schaffte Friedrich Merz es nicht einmal, sich dazu zu äußern. Ein Bundeskanzler sei angeblich nie wirklich im Urlaub, hieß es, aber Friedrich Merz gab nicht einmal ein Statement ab. Und jetzt will er sich mit fremden Federn schmücken und sich mit einem Besuch bei den Rettungskräften profilieren - obwohl er nichts dazu beigetragen hat. Wir sind den zahlreichen Rettungskräften unendlich dankbar! Doch wir sehen es nicht ein, dass ausgerechnet Merz sich jetzt an ihrer Seite als Held hinstellen will. Wir laden daher dazu ein, am morgigen Samstag unserem Aufruf nach Gey zu folgen und ein Zeichen für unsere Rettungskräfte und gegen Merz zu setzen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 22:44:11 +0200</pubDate>
                <title>Rückblick auf unser Sommerfest am 8. August</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/rueckblick-auf-unser-sommerfest-am-8-august/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Sommer, Sonne, Sozialismus!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag fand im Willy-Brandt-Park in Düren unser alljährliches Sommerfest statt. Mit kostenlosem Essen und Getränken und einer Hüpfburg für Kinder konnten wir die Menschen begeistern, was auch für viele spannende politische Diskussionen sorgte. Auch unsere Direktkandidierenden für den Landtag, Stefan Holz und Anna Jendrecki, waren vor Ort, um sich mit den Menschen auszutauschen. Besucht uns auch nächstes Jahr wieder oder kommt in den nächsten Monaten zu einem unserer zahlreichen Infostände im Kreis Düren! Alle wichtigen Termine geben wir hier bekannt!</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 23:25:00 +0200</pubDate>
                <title>Offiziell gegründet: Unser Ortsverband Jülicher Land</title>
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                <author>Die Linke Ortsverband Jülicher Land</author>
                <description>Heute, am Montag, den 03.08. haben wir uns als Ortsverband Jülicher Land gegründet, zusätzlich zum bereits bestehenden Ortsverband Jülich.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind damit auch in den Gemeinden Aldenhoven, Linnich, Titz, Niederzier und Inden für euch da. Unsere neuen Ortsvorsitzenden im Jülicher Land sind Stefan Holz, der auch unser Direktkandidat für den Wahlkreis Düren I ist, und Mihaela Mörsch, die für uns im Gemeinderat Aldenhoven sitzt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Torsten Schaub aus Titz gewählt.<br><br>Gerechtigkeit geht nur mit links!</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-378239</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 23:50:51 +0200</pubDate>
                <title>Vorstellung Stefan Holz - Direktkandidat Düren I</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/vorstellung-stefan-holz-direktkandidat-dueren-i/</link>
                <author>Stefan Holz</author>
                <description>Mein Name ist Stefan Holz. Ich bin 41 Jahre alt und komme aus Aldenhoven.

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Schwerpunkt meiner politischen Arbeit sind Bildung und Kultur. Innerhalb der Partei gelte ich als Organisationstalent; als „Macher“.</p>
<p>Ich habe in Köln Geschichte und Philosophie studiert. Das Abitur habe ich nach einer Lehre als Drucker auf dem zweiten Bildungsweg gemacht. Ich bin ledig und lebe auf einem alten Bauernhof in Aldenhoven-Siersdorf. Zu meinen Hobbys zählen Wandern, Kraftsport und Karate.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-378238</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 23:23:52 +0200</pubDate>
                <title>Vorstellung Anna Jendrecki - Direktkandidatin Düren II - Euskirchen II</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/vorstellung-anna-jendrecki-direktkandidatin-dueren-ii-euskirchen-ii/</link>
                <author>Anna Jendrecki</author>
                <description>Ich bin Anna Samira Jendrecki, 24 Jahre alt, ausgebildete Physiklaborantin, geboren in Flensburg und komme aus der Stadt Düren.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mitglied in der Partei Die Linke bin ich 2022 geworden, war anfangs in meiner Geburtsstadt Flensburg und in der LAG Queer Schleswig-Holstein aktiv.<br>Vor 3 Jahren zog ich für meine Ausbildung nach Düren, wo ich unter anderem Kreissprecherin und Mitglied des Stadtrats bin.<br>Meine Kernthemen sind Queer- und Verkehrspolitik, sowie der Strukturwandel durch den Kohleausstieg, der bei uns im Kreis noch bevorsteht und viele Veränderungen mit sich bringen wird.<br>Ich setze mich für die Belange queerer, insbesondere trans, inter und nicht-binärer Menschen ein, weil ich aus erster Hand weiß, welche Probleme und Benachteiligungen diese Tag für Tag erleben.<br>Ich bin auch passionierte Bahn- und Radfahrende und stelle mir viel zu oft die Fragen „Wo bleibt denn bloß mein Zug?“ und „Wo ist denn der Fahrradweg hin?.“</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378199</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 18:44:00 +0200</pubDate>
                <title>Merz und Macron in Nörvenich</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/merz-und-macron-in-noervenich/</link>
                <author>Stefan Holz</author>
                <description>Merz und Macron haben sich heute in Nörvenich getroffen - wo liegt das Problem?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das heutige Treffen ist symbolisch. Merz will Stärke demonstrieren.</p>
<p>Fest steht jedoch, dass der ganze Spaß mit dem Abbau unseres Sozialstaates finanziert werden soll. Während die Militärausgaben um 33% steigen, auf insgesamt 110 Milliarden Euro, wird bei der Gesundheit um 34% gekürzt, bei der Bildung um 7%.&nbsp;</p>
<p>Gleichzeitig dürfen wir auch erwarten, dass diese massive Aufrüstung am Ende wirkungslos verpuffen wird. Denn der Regierung Merz fehlt es allem voran an einem: Glaubwürdigkeit. Das haben wir letzten Monat gesehen, als Deutschlands Bewerbung für den Weltsicherheitsrat schon im 1. Wahlgang gescheitert ist. Mit einem Mann an der Spitze, dessen Wort so viel wert ist wie ein Eimer Pferdescheiße, kann man auch nichts anderes erwarten.&nbsp;</p>
<p>Deutschland braucht eine entschiedene Friedenspolitik und einen starken Sozialstaat. Und nicht “Rambo-Zambo”.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-376870</guid>
                <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 23:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke nominiert Direktkandidierende Stefan Holz und Anna Jendrecki</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/die-linke-nominiert-direktkandidierende/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Heute hat Die Linke ihre Direktkandidierenden für die Landtagswahl 2027 in den Wahlbezirken Düren I und Düren II - Euskirchen II nominiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für den Wahlbezirk Düren II - Euskirchen II tritt unsere Kreissprecherin Anna Samira Jendrecki an. Sie ist 24 Jahre alt und sitzt für uns im Dürener Stadtrat. Ihre politischen Schwerpunkte sind Verkehrspolitik, Queerpolitik und der Strukturwandel.<br>Für den Wahlbezirk Düren I tritt unser langjähriges Mitglied Stefan Holz an. Er ist 41 Jahre alt und wohnt in Aldenhoven. Seine politischen Schwerpunkte sind Bildungspolitik und Kulturpolitik.<br><br>Damit haben wir ein starkes Duo für den Kreis Düren sowie für Dahlem, Schleiden und Hellenthal im Kreis Euskirchen aufgestellt! Auf dass wir nächstes Jahr vereint in den Landtag einziehen!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376843</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 16:33:00 +0200</pubDate>
                <title>Ein schwarzer Tag für die Verkehrswende! </title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/ein-schwarzer-tag-fuer-die-verkehrswende/</link>
                <author>Fraktion im Kreistag Düren</author>
                <description>Die &quot;Stillstands-Koalition&quot; aus CDU und SPD im Kreistag kürzt den ÖPNV sinnlos zusammen. Wir sagen NEIN! Wir brauchen MEHR Investitionen in den ÖPNV, nicht weniger!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat die “Stillstands-Koalition” aus CDU und SPD endgültig bewiesen, dass sie es mit der Verkehrswende nicht ernst meint. Verkauft wurde uns das Sparpaket als “Konsolidierung”, man sei ja so sehr gegen leere Busse. Neue Alternativen wurden aber nicht geschaffen. Anstatt den ÖPNV effizienter zu machen und mehr Fahrgäste zu gewinnen, wurde einfach gekürzt: Viele Linien bekommen jetzt am Wochenende einen 2-Stunden-Takt (!) und eine Linie wurde sogar ganz eingestellt. Es gab exakt eine sinnvolle Maßnahme im ganzen Sparpaket, nämlich dass der Discobus eingestellt wird, weil es die Disco nicht mehr gibt. Ansonsten ist das ein großer Schritt in die falsche Richtung. Aber es zeigt auch nochmal, was für ein Wendehals der Landrat ist: Vor der Wahl noch den Sparzwang von Aßhoff kritisiert und jetzt macht er munter genau das gleiche. Sparen, sparen, sparen, sonst kennt man bei CDU und SPD nichts mehr.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376811</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 23:49:47 +0200</pubDate>
                <title>CSD in Köln - Die Linke Kreis Düren war dabei!</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/csd-in-koeln-die-linke-kreis-dueren-war-dabei/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Aller guten Dinge sind drei! Nach den CSDs in Jülich und Düren waren wir auch auf dem CSD in Köln mit einer Delegation aus dem Kreis Düren offiziell vertreten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Weitere Mitglieder von uns besuchten den CSD auch privat. Auch wenn der CSD in Köln vielleicht ein bisschen zu viel Kommerz ist und auch wenn wir finden, dass die CDU auf einem CSD nichts verloren hat, solange sie immer noch queerfeindliche und transfeindliche Politik macht, war es doch sehr schön, wie viele Menschen zusammengekommen sind, um für die Rechte der LGBTQ+ Gemeinschaft einzustehen. Wir lassen uns nicht spalten! Niemals alleine, immer gemeinsam!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376770</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 17:30:05 +0200</pubDate>
                <title>Verfassungsfeindlich und antidemokratisch - Merz, der Knecht der Wohnungskonzerne</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/verfassungsfeindlich-und-antidemokratisch-merz-der-knecht-der-wohnungskonzerne/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Vorgestern hat die Bundesregierung um CDU und CSU ihr “Reformpaket” beschlossen. Die SPD soll angeblich auch mit am Tisch gesessen haben, wobei sich das aus den Inhalten dieses Reformpakets nicht ergibt. Da hat sich die SPD bei ganz vielen Punkten sauber über den Tisch ziehen lassen, wie man es leider nicht anders kennt. Neben so unsäglichen Dingen wie neuerdings vier Jahren sachgrundloser Befristung oder der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung gehört dazu auch das von Friedrich Merz gewünschte Verbot der Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Hintergrund für dieses Verbot dürfte klar sein; dafür lohnt sich ein Blick ins Bundesland Berlin: Die Linke ist dort aktuell in den Umfragen stärkste Kraft und könnte mit Elif Eralp die nächste Regierende Bürgermeisterin in einer Rot-Rot-Grünen Koalition stellen. Bereits 2021 stimmte eine klare Mehrheit von 59,1% der Berliner*innen für den Volksentscheid “Deutsche Wohnen und Co. enteignen”, womit also Wohnungen der großen Wohnungskonzerne in Gemeinschaftseigentum überführt werden sollten, um sie endlich unter demokratische Kontrolle zu stellen. Weil aber ab 2023 dann Schwarz-Rot in Berlin regierte, also die gleiche Stillstands-Koalition wie auch im Bund oder im Kreis Düren, wurde das Ergebnis des Volksentscheids bisher nicht umgesetzt. Wenn aber Die Linke die Wahl in Berlin gewinnt, dann wird die Vergesellschaftung ziemlich sicher durchgeführt - und das ist auch dringend notwendig, denn es wäre endlich ein wichtiger Schritt gegen die immer weiter steigenden Mieten und den Leerstand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das weiß natürlich auch Merz, also will er das schnell per Bundesgesetz verbieten. Klar, wenn das in Berlin funktioniert, wird es auch in anderen Bundesländern auf ähnliche Weise umgesetzt werden. Das ist nicht nur <strong>antidemokratisch</strong>, weil hier das demokratische Ergebnis eines Volksentscheids von oben herab gekippt werden soll. Es ist auch noch <strong>verfassungsfeindlich</strong>! Ein Blick auf Artikel 15 des Grundgesetzes zeigt: Die Vergesellschaftung von Grund und Boden ist explizit vorgesehen. Man kann nicht einfach ein Gesetz erlassen, in dem steht “das Grundgesetz gilt ab jetzt nicht mehr”. Das kann der Bund nicht einfach von oben herab für die Bundesländer entscheiden. Witzig dabei: Es wurde immer wieder behauptet, der Berliner Volksentscheid selbst wäre nicht zulässig. Wenn dem so wäre, warum denn dann jetzt auf einmal ein Verbot von oben herab? Nein, Merz weiß, dass Vergesellschaftung von großen Wohnungskonzernen ein wichtiger Schritt gegen die Wohnungsnot in großen Städten ist. Er verachtet aber nicht nur alle Nicht-Millionäre, die irgendwo zur Miete leben, sondern auch unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat. Er macht sich damit zum Knecht der Wohnungskonzerne, für den nur der Profit der Superreichen zählt. Es reicht!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376753</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 00:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Hartz IV ist zurück - Die neue Grundsicherung als ein System des Zwanges</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/hartz-iv-ist-zurueck-die-neue-grundsicherung-als-ein-system-des-zwanges/</link>
                <author>Stefan Holz</author>
                <description>Wie mein Lehrer für Sozialrecht es einmal treffend zusammengefasst hat: „Geben Sie sich keine Mühe das auswendig zu lernen. Jede neue Bundesregierung ändert das SGB II. Ausnahmslos. Alle.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Und so ist es gekommen. Aus Hartz IV ward Bürgergeld, Bürgergeld ward Grundsicherung. Mal war Hartz IV etwas netter und nannte sich „Bürgergeld“, dann wurde es unter dem Namen „Grundsicherung“ wieder zu dem, was sich die Finanzoligarchie darunter vorgestellt hatte: Zahlung fürs Essen und die Miete. Mehr nicht. Die Menschen sollen nicht verhungern, aber auch nicht satt werden. Und sich in ihr Schicksal fügen.</p>
<p>Gewissermaßen wurde das Rad der Zeit einfach zurückgedreht. Seit dem 1. Juli 2026 gelten im Grundsatz wieder genau die Regeln wie vor 20 Jahren, die nichts als Elend geschaffen haben – und völlig zurecht den Sturz des Kanzlers Gerhard Schröder einleiteten.</p>
<p>Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Der sog. „Vermittlungsvorrang“ (§ 3a, § 10)</strong></p>
<p>Die Vermittlung in Arbeit hat nun Vorrang vor allen anderen Maßnahmen. Eine Weiterbildung oder Umschulung wird nur noch dann übernommen, wenn diese erfolgversprechender ist. Im Klartext heißt dies: Die Betroffenen müssen jede Arbeit annehmen, die ihnen angeboten wird. Auch wenn sie eigentlich einen ganz anderen Beruf gelernt haben, der mit dem vorgeschlagenen Job gar nichts zu tun hat. Weiterbildung gibt es nur, wenn die Qualifikation so schlecht ist, dass die Arbeitgeber die Betroffenen nicht gebrauchen können (also so gut wie nie).</p>
<p>Nehmen wir z.B. folgenden Fall an: Eigentlich hat Heinz Schlosser gelernt und auch ein anständiges Arbeitszeugnis. Nun flattert ihm aber ein sog. Vermittlungsvorschlag ins Haus, in welchem eine Zeitarbeitsfirma ihn als Produktionshelfer – nicht als Fachkraft – einstellen will. Er ist dann verpflichtet, die Pille zu schlucken und sich dort zu „bewerben“. Mit der vollen Konsequenz, dass er grundlos zur Nicht-Fachkraft heruntergestuft wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2. Sanktionen (§§ 31, 31a, 31b und 32)</strong></p>
<p>„Bei einer Pflichtverletzung nach § 31 mindert sich das Grundsicherungsgeld um 30 Prozent des nach § 20 jeweils maßgebenden Regelbedarfs.“ (§ 31a I).</p>
<p>Dies ist eine sog. Muss-Regelung. Die Sachbearbeiter*innen haben hierbei kein Ermessen. Sie dürfen also nicht selbst entscheiden, ob sie die Sanktion verhängen. Sie sind dazu gezwungen. Der Abzug von 30 % des Regelbedarfes erfolgt quasi automatisch.</p>
<p>Wie drückt sich das in Zahlen aus? Rechnen wir kurz nach: Der Regelbedarf für eine alleinstehende Person beträgt 563,00 €. Die abzuziehenden 30 Prozent entsprechen 168,90 €. Somit sinkt das für den Haushalt verfügbare Geld auf 394,10 € ab.</p>
<p>Das tut schon weh genug. Die ultimative Daumenschraube findet sich jedoch in § 31a VII: Lehnen die Betroffenen eine „zumutbare“ Arbeit ab, wird der Regelbedarf komplett gestrichen. Und das Geld für die Miete wird direkt an den Vermieter überwiesen. Beides ebenfalls wieder als Muss-Regelung. Kein Ermessen, sondern für die Sachbearbeiter*innen bindend.</p>
<p>Unser Schlosser aus dem Beispiel von vorhin hat also die Wahl: Entweder die Stelle bei der Zeitarbeitsfirma annehmen und für Mindestlohn Produktionshelfer werden, obwohl er Fachkraft ist, oder es gibt kein Geld mehr. Miete wird bezahlt, geht aber direkt an den Vermieter… der dann auch gleich Bescheid weiß und sich fragt, ob der Heinz zum Haus passt.</p>
<p>Es gibt zwar eine Härtefall-Regelung, aber würde die bei Heinz greifen? Nein. Die Stelle passt zur Branche und es gibt Mindestlohn. Das ist „angemessen“. Ohne besondere Umstände wie Krankheit, Pflege von Angehörigen oder einen Säugling im Haushalt besteht kein Härtefall. Wenn ihm der Regelbedarf gestrichen wird, könnte er nach der Merz’schen Logik ja sein Zeug verkaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3. Kürzung der Vermögens-Freibeträge (§ 12 II)</strong></p>
<p>Wie viel dürfen Arbeitslose von ihren Ersparnissen behalten? Dies wird in einer neuen Tabelle geregelt, die die sog. Freibeträge festlegt:</p><table class="table"><tbody><tr><td>Alter</td><td>Freibetrag in Euro</td></tr><tr><td>bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres</td><td>5.000</td></tr><tr><td>ab dem 31. Lebensjahr</td><td>10.000</td></tr><tr><td>ab dem 41. Lebensjahr</td><td>12.500</td></tr><tr><td>ab dem 51. Lebensjahr</td><td>20.000</td></tr></tbody></table><p>D.h. junge Erwachsene unter 30 müssen erst ihre Ersparnisse aufbrauchen und/oder Wertgegenstände verkaufen, bis ihr Vermögen auf maximal 5.000 € geschrumpft ist. Vorher gibt es keine Grundsicherung. Für Ältere gelten höhere Freibeträge.</p>
<p>Ausnahmen gelten z.B. für das Auto, wenn es für den Weg zur Arbeit benötigt wird, oder für eine private Altersvorsorge. Unterm Strich bedeutet Arbeitslosigkeit jedoch immer, dass die Ersparnisse weg sind. Und noch etwas anderes: Wenn ein PKW da ist, wird dieser wegen der Ausnahmeregel nicht angerechnet. Was aber, wenn ein junger Mensch in seinen 20ern kein eigenes Auto besitzt? Ein Kredit scheidet aus – den übernimmt keine Bank. Mit einer Obergrenze von 5.000 € für das gesamte Vermögen wird es dann doch recht eng, die Finanzierung eines Gebrauchten auf Beine stellen zu können, der nicht schon total verratzt ist.</p>
<p>Würde denn das Amt eine Bürgschaft oder ein Darlehen übernehmen? Wohl kaum. Das passt nicht zur Logik dieses Gesetzes</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4. Verkürzung der Elternzeit (§ 10)</strong></p>
<p>Bisher galt die Regel, dass Jobangebote abgelehnt werden dürfen, wenn ein Kind im Haushalt lebt, das jünger als drei Jahre ist. Die Altersgrenze wurde auf 14 Monate gesenkt. D.h. die Elternzeit verkürzt sich in der Praxis auf ein Jahr.</p>
<p>Danach gilt: Nur wer keinen KiTa-Platz hat, kann Elternzeit in Anspruch nehmen. Wenn Dein Kind 14 Monate alt ist, musst Du arbeiten gehen und Dein Kind in die Tagespflege geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Hartz IV ist wieder da. Genau so, wie es ursprünglich geplant war: Als ein System des Zwanges, bei dem die Betroffenen so lange auf dem Existenzminimum gehalten werden, bis sich ein Arbeitgeber findet, der sie verwerten kann. Und der bekommt sie dann auch.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376697</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 00:15:26 +0200</pubDate>
                <title>CSD in Düren - Die Linke war dabei!</title>
                <link>https://www.dielinke-dueren.de/start/aktuelles/news/csd-in-dueren-wir-waren-dabei/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Düren</author>
                <description>Zum zweiten Mal nach 2025 fand in diesem Jahr in Düren der CSD statt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie auch schon eine Woche vorher in Jülich waren wir dabei - und wieder war es ein voller Erfolg! Viele Leute kamen zu unserem Infostand und hörten die Rede unserer Kreisvorsitzenden Anna Jendrecki. Wir als Linke werden immer für die Rechte der LGBTQ+ Gemeinschaft einstehen! Wir lassen uns nicht spalten!</p>]]></content:encoded>
                
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    </rss>


