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Bundes-Treffen der linken Christ*innen
(Treysa/Hessen) Linke Christ*innen aus ganz Deutschland trafen sich in Treysa zur Jahreshauptversammlung. Für den Kreis Düren nahmen Erhard Reschke, Co-Vorsitzender der AG Nordrhein-Westfalen, und unser Landtagskandidat Stefan Holz teil.
Der Ort der Versammlung war angesichts des zunehmenden Drucks auf unsere Demokratie mit Bedacht gewählt worden. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist Treysa ein Zentrum der Behindertenhilfe und heute Sitz der Hephata. In der NS-Zeit fielen hunderte der Bewohner*innen, die eigentlich in Treysa unter Schutz standen, während der sog. „Aktion T4“ Mördern im Arztkittel zum Opfer.
Hieran erinnert das Mahnmal an der Hephata-Kirche mit dem Psalm 88,10:
„Ich liege gefangen und kann nicht heraus. Mein Auge sehnt sich aus dem Elend. Herr, ich rufe zu Dir täglich. Ich breite meine Hände aus zu Dir.“
Im August 1945 hatte sich genau dort in der Hephata-Kirche die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) gegründet, der auch Erhard und Stefan angehören. Dass der damals notwendig gewordene Neuanfang heute wieder in Frage gestellt wird, war eines der Hauptthemen der Versammlung.
Die Impuls-Referate von Dr. Franz Segbers und Dr. Ulrich Schneider widmeten sich der Frage, wie der Kampf für Soziale Gerechtigkeit und Antifaschismus aus christlicher Sicht zu begründen sind. Beide Referenten formulierten wertvolle Beiträge zum Programm der Partei „Die Linke“. Hierbei ist besonders die Programmschrift „Vor der Sintflut“ von Segbers hervorzuheben. Die Linken Christ*innen werden sie von Treysa aus in ihre Heimatregionen tragen.
Im Zuge der Versammlung sagten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Stefan Holz auch ihre Unterstützung für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zu. Daher gaben die Linken Christ*innen gegenüber der Linkspartei NRW ihr Unterstützungsvotum ab, d.h. sie empfehlen Stefan in die Landesliste aufzunehmen.








